Conradin Brotbek / Wolfgang Boettcher

Meisterkurs für Cello | 17. – 31.08.2019

Kurskosten: 660 €

Conradin Brotbek | © Daniel Drieß
Conradin Brotbek | © Daniel Drieß

Der Meisterkurs für Cello wird in diesem Jahr gemeinsam von den Professoren Conradin Brotbek und Wolfgang Boettcher gegeben. Alle Studenten erhalten nach Möglichkeit Unterricht bei beiden Professoren.  


Conradin Brotbek wurde 1960 in Biel geboren. Seit 1987 unterrichtet er an der Hochschule der Künste Bern eine Konzert- und Solistenklasse für Violoncello und eine Kammermusikklasse und seit 2001 an der Internationale Sommer-Akademie Lenk. 2007 wurde er als Professor für Violoncello an die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart berufen.

Conradin Brotbek spielt das Joseph filius Andrea Guarnerius-Cello «ex Jules Delsar, André Levy» aus dem Jahre 1700 und ist Violoncellist des Aria Quartetts Basel. Als Kammermusiker und Solist konzertiert er an vielen wichtigen Festivals und Musikzentren der Welt. Konzertreisen führten Conradin Brotbek durch Europa, den Nahen und Fernen Osten, Australien, China und die USA.

Zahlreiche Radio- und Fernsehaufnahmen sowie Schallplatten- und CD-Einspielungen (ECM, Novalis, Pan Classics, Derecha u.a.) dokumentieren seine künstlerische Arbeit.

Conradin Brotbek studierte unter anderem bei Stanislav Apolin und Marek Jerie an der Musikhochschule Luzern, wo er 1985 das Solistendiplom erlangte und ihm der Edwin-Fischer-Gedenkpreis der Stadt Luzern verliehen wurde. Es folgten weitere Studien bei Pierre Fournier in Genf, bei Janos Starker in Wien und bei Jacqueline du Pré und Wiliam Pleeth in London. Nachhaltige Impulse erhielt er durch das LaSalle Quartett, Amadeus Quartett und Franco Rossi (Quartetto Italiano).

Conradin Brotbek ist auch als Komponist tätig und lebt in Basel.


Seine internationale Karriere begann Wolfgang Boettcher nach dem Gewinn des renommierten Internationalen Musikwettbewerbs der ARD in München. Bis 1976 war er Solo-Cellist bei den Berliner Philharmonikern. Er war Gründer und Mitglied mehrerer renommierter Ensembles – der Zwölf Cellisten der Berliner Philharmoniker, der Solisten der Philharmoniker und des Brandis Quartetts. Er gab seine Position beim Orchester auf, um sich auf Soloauftritte und seine Arbeit als Pädagoge an der Universität der Künste zu konzentrieren. Seine Aufnahmen als Cellist wurden unter anderem bei Labels wie Deutsche Grammophon, EMI und Nimbus veröffentlicht.

1988 wurde er Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. 

Zu seinen Schülern zählen Jan Diesselhorst, der ebenfalls Mitglied des Ensembles Die 12 Cellisten war, Wen-Sinn Yang und Dietmar Schwalke.