Der Pianist Federico Bosco konzertiert in Italien, Schweiz, Deutschland, Frankreich, Spanien, Großbritannien und Austria. 2006 debütiert er mit dem Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchester im Berner Paul Klee Auditorium (Mozarts Jeunehomme) und ein Jahr später mit dem Basler Sinfonieorchester im Stadt-Casino Basel (Bartók 1.); er trat mit dem Orchester des Turiner Konservatoriums und der Philarmonie des Theater für Niedersachsen Hildesheim/Hannover auf.

Seine Vorliebe gilt der Kammermusik, die er in verschiedenen Formationen vom Duo bis zum Quintett pflegt, was ihm Preise bei Wettbewerben wie Sandro Fuga (Turin) und Orpheus Competition (Bern) eingetragen hat. Bei dem internationalem Kammermusikwettbewerb „Salieri-Zinetti 2015“ (Verona) gewann er mit der Cellistin Beatriz Blanco den ersten Preis. Als Mitglied des Spiral Trio (mit Pablo Barragán, Klarinette und Beatriz Blanco, Violoncello) hat sich auf renommierten Bühne präsentiert, wie das Auditorium und das Palau de la Música in Barcelona, das Auditorium Nacional in Madrid, die Stiftung Lingotto Musica in Turin, der Theater Calderón in Valladolid, das Granada Festival, das Adelboden Swiss Chamber Music Festival, das Salzburger Kammermusikfestival, das Malta International Arts Festival und andere. Im Sommer 2013 debütiert er mit Pablo Barragán am 75. Luzern Festival.

Für eine Produktion des Ballets Basel mit dem Basler Sinfonieorchester war er der Solist ins Ravels Klavierkonzert G. Mit der Schauspieltruppe Souffle 14 hat er an der Darstellung einer Neuerschaffung über dem Paar Schumann mitgewirkt, die mit Erfolg in Frankreich aufgeführt worden ist (Moulin d’Andé, Le Havre, Fécamp).

Er studiert Orchesterdirigieren an der Hochschule für Musik Basel mit Rodolfo Fischer, der ihn als Assistent für Buenos Aires Lirica fragt. Zwei Spielzeiten ist er am Theater für Niedersachsen Hannover als Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung tätig, und wirkt als Assistent bei Opern-Produktionen am Theater St. Gallen,

Federico Bosco studierte in Italien bei Claudio Voghera, Filippo Gamba und Andrea Lucchesini, dann an der Hochschule für Musik in Basel bei Adrian Oetiker. Er besuchte Meisterkurse in Italien, Frankreich und der Schweiz bei Piotr Anderszewski, Aldo Ciccolini, Alicia de Larrocha, Homero Francesch, Benedetto Lupo und Roland Pröll. Kammermusikunterricht erhielt er von Ferenc Rados, Gérard Wyss, dem Altenberg Trio Wien an der Accademia di Pinerolo und Ralf Gothoni an der Escuela de Música Reína Sofía de Madrid. Sehr beeinflussend war das Kompositionsstudium mit Giulio Castagnoli und der Musikgeschichte-Unterricht mit Enzo Restagno.

Er teilt seine Tätigkeit zwischen Projekten mit seinen musikalischen Partnern und der Arbeit an der Hochschule für Musik in Basel als Korrepetitor der Gesangs- und Instrumentalklassen.

http://www.federicobosco.eu